Im Bereich der Pfarrei „Maria Himmelfahrt Hachenburg“ liegt die über 800 Jahre alte Zisterzienserabtei Marienstatt. Die Abteikirche wird natürlich in erster Linie von den Mönchen genutzt, gleichzeitig dient sie aber auch unserer Ortsgemeinde von Marienstatt als Gottesdienstraum. Zum wiederholten Mal habe ich die Einladung der Mönche angenommen, so wie der Gastpater Dominikus sie auf der sehr informativen Website der Abtei formuliert:

„Wir Mönche von Marienstatt laden Sie ein, uns und den besonderen Reiz dieses Ortes kennenzulernen.
Urlaub – mal ganz anders.
Stille und Entschleunigung erfahren.
Natur, Ursprünglichkeit und Einfachheit genießen.
Unsere Spiritualität und unseren Tagesrhythmus kennenlernen und miterleben.
Neue Impulse bekommen und wieder zu sich selbst finden.
Den Glauben und die Beziehung zu Gott vertiefen.“

Meine Zeit bei den Mönchen und ihren Gästen begann am Freitag, 6. April 2018 mit dem Mittagessen und endete am Montag, 9. April 2018 mit dem Frühstück. Dazwischen lagen sehr dichte, bereichernde Zeiten, die vor allem durch den spirituellen Tagesrhythmus der Mönche und die Unterhaltungen bei den schmackhaften Mahlzeiten mit den anderen, interessanten Gästen vorgegeben wurden. Am Samstag und Sonntag lud das wunderschöne Wetter zu ausgiebigen Spaziergängen entlang der Nister und zur Einkehr in das Marienstatter Brauhaus ein.

Mein Gastzimmer befand sich im Pfortenhaus der Abtei, dort wo auch der Klosterladen untergebracht ist. Sehr schön der Blick aus dem Fenster auf die Kirche und das Abteigebäude.

Mein Fazit: eine bereichernde Zeit, ganz so, wie der Gastpater Dominikus sie in seiner Einladung auf der Website beschrieben hat.

Nach dem Frühstück wanderte ich seelisch und leiblich gestärkt über die Nistermühle hinauf nach Hachenburg, zu meinem Wohnort.

Rudi Grabowski












Zu Gast bei „unseren“ Zisterziensern 2018